Klumpfuß, Behinderung am Fuß

 Diese Website wird von der Deutschen Internet Bibliothek empfohlen Klumpfuß (engl. Clubfoot; lat. Pes equinovarus - früher Pes varus). Diese meist angeborene Fehlbildung und Versteifung betrifft den Fuß - die Fußgelenke, Fußmuskeln sowie Fußwurzeln und einzelne Bänder und Sehnen, die zur Innendrehung der Fußsohle beitragen. Im Vergleich zu "gängigen" Füßen, Fußformen weist ein kongenialer Klumpfuß Unterschiede in Form, Aussehen, Größe und Funktionalität auf und kommt einseitig wie auch beidseitig vor. Von der Deutschen Internetbibliothek empfohlen und von vielen Fachärzten und Therapeuten geschätzt, versorgt diese Website zum Klumpfuß Betroffene mit Behinderungen am Fuß mit nützlichen Adressen und Details.  Medisuch-Siegel 2015/16 Es ist mir eine Freude, Sie hier begrüßen zu dürfen. Nachfolgend erhalten Sie einige Informationen zu meiner Person und zur Entstehung dieser Website, die den Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen mit gezielten Infos hilft. Ein privates und zertifiziertes Hilfsangebot mit Medisuch-Siegel, das sich mit dem Klumpfuß (engl. Clubfoot; lat. Pes equinovarus - früher auch Pes varus) beschäftigt und sonstige Behinderungen am Fuß einbezieht. Der Durchbruch von konservativen Therapien in der Orthopädie, speziell in der Kinderorthopädie mit Bezug auf die Klumpfußbehandlung (bspw. Ponseti oder Zukunft-Huber) bringt immer mehr Kinderaugen zum Glänzen. Kinder, die mit dieser Behinderung geboren werden, kommen immer öfter ohne Operation davon. Die Gehbehinderung wird im frühen Baby- und Kindesalter korrigiert, so dass vom Klumpfuß betroffene Kinder später ein normales Leben führen können.

Für wen ist diese Website gedacht?

Für Menschen mit und ohne Behinderung, die ein Herz für Kinder haben und ihre Mitmenschen ohne jegliche Vorurteile lieben. Für diejenigen Personen, die über Hindernisse, Hemnisse und Behinderungen hinweg sehen, um den oder die Menschen hinter der Behinderung zu entdecken. Unabhängig vom Klumpfuß finden hier kleine und große Besucher wertvolle Links und Tipps zum Thema Fuß und Füße (zum Klumpfuß, zu Fußschmerzen, Fußbehinderungen, Fehlstellungen der Füße) sowie Tipps zu sonstigen Behinderungen und Schwerbehinderungen. Außerdem werden viele Bereiche (Ärzte, Krankenhäuser, Vereine, Verbände, Hilfsorganisationen, Schule, Studium, Beruf etc.) angesprochen, die nicht nur für Menschen mit Behinderung (mit Klumpfuß) wichtig sind, sondern auch für Freunde, Angehörige und sonstige Personen, die sich dafür interessieren. Zudem habe ich so gut es ging versucht, Einrichtungen, Dienste und Initiativen aus der Schweiz und aus Österreich einzubinden, weshalb auch unsere Nachbarn herzlich eingeladen sind, die Informationen zu nutzen. Denn leider kennen Fußfehlstellungen und Fußbehinderungen, wie der Klumpfuß, keine Grenzen. Ihnen gefällt diese Website oder die dazugehörige Initiative? Dann dürfen Sie gerne darüber schreiben. Im Namen der Menschen mit Behinderung bedanke ich mich für die Verbreitung auf "Facebook" und "Twitter". Hier geht's zu meiner Initiative auf Facebook. Zudem findet man mich auch bei Google.

Warum eine Website zum Klumpfuß?

Die teils sehr aufwändige und langwierige Suche nach Informationen zu dieser Behinderung sowie nach anderen Behinderungen am Fuß, wie etwa die Suche nach Spezialisten, Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten, Therapeuten, Hilfsmitteln, Therapien usw. hat mich zur Entwicklung dieser Website zum Klumpfuß veranlasst. Eine Website, welche die entsprechenden Themen (Klumpfuß, Behinderungen am Fuß, Krankengymnastik, Ärzte, Therapeuten, Krankenhäuser etc.) anspricht und als Sprungbrett dienen soll, um zu den wesentlichen Informationen und Internet-Seiten zum Klumpfuß zu gelangen. Meinen Erfahrungen nach bestimmen wir bereits mit der Informationsbeschaffung über das Schicksal von kleinen und großen Patienten. Die Entscheidungen beruhen auf guten, aber auch auf weniger guten Informationen, wobei der Zeitfaktor bei der Informationsbeschaffung dazu beiträgt, dass die wichtigen Informationen im Verborgenen bleiben. Glück und Zufall beeinflussen auch im Internet unsere und die Zukunft unserer Kinder. Wenn Sie mithilfe meiner Website schneller an die nötigen Informationen gelangen, dann würde ich mich sehr darüber freuen.

Klumpfuß Schicksale - wer bin ich?

Meine Eltern haben ein Herz für Kinder, weshalb ich das älteste Kind von insgesamt acht Kindern bin. Von allen Kindern teilen nur mein kleiner Bruder und ich das gleiche Schicksal. Wir besitzen Bescheinigungen, die uns als Menschen mit Schwerbehinderung ausweisen. Im Vergleich zu meinem Bruder, bei dem aus meiner Sicht der Begriff "Schwerbehinderung" eher zutrifft, habe ich, damals bei meiner Geburt im Jahr 1970, Glück im Unglück gehabt. Denn ich bin „nur“ mit Klumpfüßen auf die Welt gekommen – und zwar beidseitig (bilateral). In meinem Schwerbehindertenausweis ist ein Behinderungsgrad von 50 vermerkt. Ich gehöre zu den Personen, deren Füße den Spitzfuß (Pes equinus) und den Klumpfuß vereinigen (equinovarus). Den ersten Lebensabschnitt habe ich in Krankenhäusern verbracht und nicht selten auf Operationstischen gelegen. Die Kinderorthopädie war lange Zeit mein zweites Zuhause. Seit dem ich denken kann, haben mich meine Klumpfüße jedoch nicht großartig behindert, obwohl ich immer wieder Fußschmerzen verspüre, die leider mit dem Alter zunehmen. Trotz der Leidenszeit hatte ich eine schöne Kindheit. Seit der letzten Operation habe ich mich sehr selten mit meiner Gehbehinderung auseinander gesetzt, weil ich gerne nach vorne blicke und keine Gedanken an meine Vergangenheit verschwende - bis zur Geburt meines Sohnes.

Im Jahr 2004 hat mich dann die Vergangenheit eingeholt. Ich war gezwungen, mich wieder mehr mit dem Klumpfuß zu beschäftigen. Denn meinen Sohn ereilte das gleiche Schicksal. Er wurde mit Klumpfüßen geboren, seinem Schwerbehindertenausweis nach mit einem Behinderungsgrad von 60. Nur mit ganz anderen Voraussetzungen und Möglichkeiten als zu meiner Zeit, als bspw. Ponseti in Deutschland noch kein herausragender Begriff war. Obwohl sein linker Klumpfuß extrem eingedreht war (valgus) und er einen starken Sichelfuß (Pes adductus) hatte, machte mir die Ponseti-Methode Hoffnung. Doch leider spielt das eigene Kind nicht immer so mit, wie man gerne möchte. Ein beschwerlicher Weg für Fuß und Füße, der mit einer Gipsbehandlung beginnt und bestenfalls ohne Operation endet. Wobei man sich mit den teils ständigen Begleitern abfinden muss. Wozu die Nachtschiene (bei der Behandlung nach Ponseti bspw. die Denis-Browne-Schiene), Orthesen, orthopädische Schuhe, Einlagen, Physiotherapie etc. zählen. Im Sinne des eigenen Kindes werden Orthopädie, Kinderorthopädie und Krankengymnastik zu persönlichen Fachgebieten.

Was finden Sie hier?

Informationen zum Klumpfuß, zu Klumpfüßen, Fußfehlstellungen, Fußschmerzen, sonstigen Behinderungen am Fuß, Adressen von Medizinern und Krankenhäusern, Entscheidungshilfen sowie persönliche Erfahrungen und Verweise auf die Seiten mit weiterführenden Informationen zu Behinderungen am Fuß. Mitunter auch Informationen und Verweise zu den Bereichen des Lebens, die für alle Menschen mit Handicap von Interesse sein können. Dabei erhalten Besucher und Betroffene häufig eine kurze Erläuterung zur verlinkten Seite oder zum verlinkten Inhalt. Es geht hier um Kinder mit Behinderung, ohne Erwachsene mit Behinderung vernachlässigen zu wollen.

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