Inhaltsverzeichnis
- Ratgeber: Schule, Studium, Finanzierung
- Bildungssysteme
- Schule in Deutschland
- Schule in Österreich, in der Schweiz
- Studium in Deutschland
- Studium in Österreich, in der Schweiz
- Studienfinanzierung
Foto: OUCHcharley auf flickr.com
Ratgeber: Schule, Studium, Finanzierung
Mit Bezug auf die Schule, die Schulzeit ist meine persönliche Geschichte ein Beispiel dafür, wie es Kindern mit Klumpfüßen wenn möglich nicht ergehen sollte. Die aktuellen Methoden machen frühzeitige Behandlungserfolge vor Schulbeginn möglich, weshalb es Eltern heutzutage etwas einfacher haben, die Schulzeit zu berücksichtigen. Die Medizin ist jedoch nicht in der Lage, Rezidive (Rückfälle) komplett auszuschließen, womit sich die Behinderung weiterhin auf den Schulbesuch auswirken kann. Die Schule ist gerade für Kinder mit Behinderung von sehr großer Bedeutung. Sie sind später auf einen gut bezahlten Beruf und Arbeitsplatz angewiesen, dessen Grundbausteine in der Schule gelegt werden. Denn die Behinderung wird mit dem Alter sicherlich nicht besser und die staatlichen Zuwendungen werden sich in Grenzen halten. Weshalb eine finanzielle Unabhängigkeit angestrebt werden sollte, damit das Leben trotz der Behinderung lebenswert bleibt.
Die Integration von Menschen mit Behinderung und die Sonderpädagogik in Europa macht trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse beachtliche Fortschritte. Das eine Land kommt gut und das andere Land weniger gut voran, aber auch kleine Schritte sind Fortschritte, worüber die Publikationen der Europäischen Agentur für Entwicklungen in der sonderpädagogischen Förderung informieren. Das Ziel im Sinne aller Menschen lautet: Inklusive Pädagogik, die hoffentlich kein Traum bleibt.
Bildungssysteme
Bevor es mit konkreten Informationen zum Thema Schule und Studium mit Behinderung weiter geht, ein Blick auf die grundlegenden Schulen der Bildungssysteme in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz.
Wie auch in anderen Bildungssystemen üblich, vereint und unterteilt das Bildungssystem in Deutschland gute, mittelmäßige und weniger gute Schüler, wobei die Grundschule nicht nur der Bildung und Förderung, sondern auch der Feststellung von Begabungen, Lernbehinderungen etc. dient. Mit nützlichen Informationen unterstützt der Grundschulverband auch die Eltern bei ihrer Meinungsbildung. Die Gesamtschule vereint die Schulformen: Hauptschule, Realschule und Gymnasium, wobei, ähnlich dem Ansatz der Integration von behinderten Menschen, die gemeinsame Weiterbildung aller Kinder ermöglicht wird, unabhängig vom Leistungsstand nach der Grundschule. Die Sonderschule, aufgrund der sozialen Diskriminierung des Begriffs zumeist als Förderschule bezeichnet, dient der Bildung behinderter Kinder, soweit die Behinderung nicht den Besuch einer Regel-Schule zulässt.
Das Bildungssystem in Österreich bezeichnet die Grundschule als Volksschule, die am Anfang der Schulbildung steht. Wenn man die Volksschul-Oberstufe erstmal nicht berücksichtigt, folgt danach eine Zweiteilung, in die AHS Unterstufe (Allgemeinbildende höhere Schule) und in die Hauptschule. Wie die grafische Darstellung des österreichischen Bildungssystems zeigt, beinhaltet das Bildungssystem keine Gesamtschule. Bei behinderten Kindern in Österreich treffen im Prinzip die Eltern die letzte Entscheidung über den Schulbesuch. Neben den Regel-Schulen können die Eltern ihre Kinder auf eine Förderschule (Sonderschule) schicken. Im Anschluß and die Förderschule (Sonderschule) folgt die Sonderschul-Oberstufe oder die Volksschul-Oberstufe, wobei auch behinderte Kinder, die vorher in die Volksschule und nicht in die Förderschule gegangen sind, die Volksschul-Oberstufe besuchen können.
Im Schweizer Bildungssystem ist es die Primarschule, die mit der Grundschule in Deutschland bzw. mit der Volksschule in Österreich vergleichbar ist, jedoch den wesentlichen Unterschied mit bis zu sechs Schuljahren aufweist. In Deutschland und Österreich sind es im Normalfall vier Schuljahre. Die anschließenden Sekundarschulen sowie die gymnasiale Vorbildung in der Schweiz reichen bis zum neunten Schuljahr. In der Schweiz besuchen vergleichsweise viele Kinder mit Behinderung die Sonderschulen. Es existieren jedoch auch Schulen mit besonderem Lehrplan (Sonderschulen), die sich in den Schulgebäuden der Regel-Schulen befinden. Hier können Kinder mit Behinderung Fächer in Regelklassen belegen, womit der Kontakt zu nicht behinderten Kindern hergestellt und die Integration gefördert wird. Die grafische Darstellung des aktuellen Bildungssystems in der Schweiz wird sich womöglich aufgrund des HarmoS-Konkordats ändern. Wer detaillierte Informationen zum Schweizerischen Bildungssystem benötigt, der ist beim Schweizerischen Bildungsserver (educa) genau richtig.
Schule in Deutschland
Bei der Einschulung in eine Regel-Schule bereiten Klumpfüße im Gegensatz zu anderen Behinderungen wenig bis gar keine Probleme, zumindest sind das meine persönlichen Erfahrungen. Mit der 2009 für Deutschland verbindlichen UN-Behindertenrechtskonvention über die Rechte behinderter Menschen, worunter auch das Menschenrecht zur Bildung fällt, können die schulischen Voraussetzungen für behinderte Menschen nur besser werden. Die Vereinten Nationen (UN) und die Europäische Union fordern schon lange einen möglichst gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder. Ein Bildungssystem, das alle Menschen einbezieht, wie zum Beispiel in Norwegen und Schweden üblich, wird auf allen Ebenen zur Pflicht. Weshalb sich Eltern nicht damit abfinden sollten, wenn ihr behindertes Kind einer Sonderschule zugewiesen wird.
Wenn man die schulische Integration und die Integrationspraxis in Deutschland betrachtet, dann stellt man fest, dass sich das Regelschulwesen in Bezug auf die schulische Integration behinderter Menschen am Anfang befindet. Da in Deutschland die Bundesländer für die Bildungspolitik verantwortlich sind, also die Kulturhoheit besitzen, und der Bund sich lediglich mit der Rahmengesetzgebung befasst, sind grundlegende bundesweite Bildungsreformen nur schwer möglich. Diese Tatsache wirkt sich auf die Integration von Kindern mit Behinderung aus. Soll ein behindertes Kind in einer Regel-Schule ausgebildet werden, trifft man auf unterschiedliche Gesetze, Bürokratie, unzureichende Rahmenbedingungen, teils überforderte Beamte und Bedienstete sowie ratlose Eltern. Deshalb empfiehlt sich eine persönliche und intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, wenn das eigene Kind von Behinderung betroffen ist und vor der Einschulung steht. Der Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht liefert die Antworten auf offene Fragen. Abhängig von der Behinderung kann ein Integrationshelfer den Schulbesuch unterstützen. Für das Antragsverfahren zur Unterstützung durch einen Integrationshelfer ist das Sozialamt, die Stelle für Eingliederungshilfe zuständig. Vorher wird die Schule nach Rücksprache mit dem örtlichen Schulamt ausgewählt. Der Begriff "Schulamt" in Verbindung mit der "Kreisstadt" führt mit Hilfe von Google zum hauptveranwortlichen Schulamt. Die für Sie zuständige örtliche Verwaltung befindet sich für gewöhnlich im Rathaus der Stadt. Die Liste der Städte in Deutschland bei Wikipedia führt Sie über die Weblinks, die am Ende der jeweiligen Stadtinformationen zu finden sind, zur Website der Stadt, der Stadtverwaltung, wo Sie die Kontaktdaten des zuständigen Schulamtes in Erfahrung bringen oder den Kontakt zum Schulamt aufnehmen können. Auf der Suche nach einer Schule kann SchulWeb mit Informationen zu Schulen, Adressen, Schulmaterialien, Schüleraustausch und Chat behilflich sein. Eine wichtige Informationsquelle in Sachen Bildung ist das Lexikon der Infobörse, Bildungsserver, das sich unter anderem mit der Behindertenpädagogik befasst. Wenn man sich für eine Förderschule (Sonderschule) entscheidet, dann verweist der Deutsche Bildungsserver auf Richtlinien, Lehrpläne und nützliche Informationen zum Förderschulwesen (Sonderschulwesen), das nach Bundesländern unterteilt ist.
Schule in Österreich, in der Schweiz
Es scheint so, als wenn Österreich im Vergleich zu Deutschland und zur Schweiz das am weitesten verbreitete Netz zur Integration von behinderten Schülern besitzt. Was vielleicht auch daran liegt, dass anders als in Deutschland, der Bund über Bildungswesen und Bildungspolitik bestimmt. Mit dem Ratgeber zur Integration "Von einander lernen" und einem Überblick auf cisOnline (Community Integration Sonderpädagogik) erfüllt das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur seine Informationspflicht gegenüber Menschen mit Behinderung. Außerdem befasst sich das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Qualität in der Sonderpädagogik" mit der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Rahmen der Sonderpädagogik. Bei Fragen und Problemen bezüglich Schule und Schulbildung können alle Bürger in Österreich unter Schulinfo das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur zu Rate ziehen.
Für die Suche kann man die Online-Schulen Suche des Bundesministeriums benutzen oder wie schon gehabt, die Datenbank von SchulWeb nach Schulen aus Österreich durchsuchen. Eine weitere Alternative aus Österreich ist das österreichische Schulportal mit Kontaktinformationen zu den Schulen.
In der Schweiz geht das Schweizer Portal von Bund, Kantonen und Gemeinden auf die Integration und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen ein. Bei Fragen und Problemen zum Thema Schule und Integration können Kantonale Erziehungsdirektionen helfen. Häufig befinden sich die Informationen bei den Erziehungsdirektionen unter Sonderpädagogik oder Behindertenpädagogik. Die Dachorganisation der Elternvereine für Menschen mit einer geistigen Behinderung insieme richtet sich zwar an Eltern von Kindern mit geistiger Behinderung, jedoch sind einige Inhalte für alle behinderten Kinder in der Schweiz relevant, wie auch für mehrfachbehinderte Menschen mit Klumpfuß. Den Erfahrungen der Pränatalmedizin nach treten Klumpfuß und Klumpfüße häufig in Verbindung mit geistigen Behinderungen auf.
Die erweiterte Suche bei educa ermöglicht das gezielte Auffinden einer Schule in der Schweiz, egal ob Regel-Schule oder Sonderschule. Zudem ist die Recherche nach Schulen aus der Schweiz in der Datenbank von SchulWeb möglich.
Studium in Deutschland
Nach den Hochschulgesetzen der Länder haben die Hochschulen in Deutschland dafür Sorge zu tragen, dass Studenten mit Behinderungen in ihrem Studium nicht benachteiligt werden. Die Bemühungen vieler Hochschulen, die besonderen Belange von behinderten Studenten in den Studienalltag einzubeziehen, sind zu erkennen. Trotz der bestehenden Barrieren werden hier wichtige Schritte in Richtung Chancengleichheit unternommen. Wenngleich Klumpfüße hier ein relativ geringes Problem darstellen, ist der Besuch von Beratungsstellen vor einem Studium ratsam. Das gilt besonders für mehrfachbehinderte Studenten mit Klumpfuß, Klumpfüßen. Neben der Arbeitsagentur können Beauftragte helfen, die sich für die Interessen von Studenten einsetzen. Die Anlaufstelle auf höchster Ebene ist dabei die oder der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Zudem sind Beauftragte in den Hochschulen selbst für Behindertenfragen zuständig. Die Liste der Beauftragten für Behindertenfragen vom Dachverband der deutschen Studentenwerke führt die Ansprechpartner in den Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland auf. Ansonsten erteilt die entsprechende Fachhochschule, die Universität oder der jeweilige Allgemeine Studentenausschuss (AStA) Auskünfte zum Studium mit Behinderung und zum Behinderten-Beauftragten im Haus.
Grundlegende Informationen zum Studium für behinderte und nicht behinderte Schulabgänger bietet das Netzwerk, Wege ins Studium. Zudem ist Deutschlands größtes Portal zur Studienberatung in Sachen, Studium an Uni und FH aktiv. Die Länder der Bundesrepublik Deutschland helfen außerdem bei der Studien- und Berufswahl, wobei die Berufswahl auch hier, auf dieser Website, zu den Themen gehört.
Bei Mehrfachbehinderungen mit Klumpfuß gilt es vor der Wahl der Hochschule, des Studienortes einige Punkte abzuklären, wie ärztliche Versorgung, Pflegemöglichkeiten, Lernhilfenangebot, Rahmenbedingungen (bauliche Gegebenheiten, Mobilitätsbedingungen etc.) und sonstige studienbegleitende Hilfen. Dabei ist der Dachverband der deutschen Studentenwerke eine wichtige Hilfsquelle. Die Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Behinderung und Studium e.V. steht behinderten Studenten unabhängig von der Beeinträchtigung genauso mit Rat und Tat zur Seite. Als Alternative für Menschen mit Behinderung zum Studium vor Ort gilt das Fernstudium, weil die Rahmenbedingungen für Studenten mit Behinderung leider noch lange nicht optimal sind. Doch auch Fernhochschulen und Fernunis müssen die notwendigen Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderung schaffen. Eine Möglichkeit sich über Fernhochschulen und Fernunis zu informieren, bietet die Seite der Arbeitsgemeinschaft lebenslanges Lernen unter Fernstudium und Weiterbildung mit Behinderung mit Beispielen zu möglichen Fernhochschulen und Fernunis.
Die Suche nach Hochschulen in Deutschland ist auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF Hochschulstandorte in Deutschland ganz einfach gehalten. Die farbigen Punkte auf der Landkarte führen zu den Kontaktdaten und Websites der Hochschulen. Der HRK Hochschulkompass mit Hochschul-Suche und das Hochschulranking auf ZEIT ONLINE bei der Suche nach der richtigen Hochschule, egal ob Universität oder Fachhochschule, sind gute Alternativen dazu.
Studium in Österreich, in der Schweiz
"Barrierefrei Studieren" heißt es in der Brochüre der Bundesvertretung Österreichische HochschülerInnenschaft. Diese und weitere konstenlose Informationen zum Thema Studium in Österreich sind dort per Download verfügbar. Ferner geht der Studienführer für Österreich "Studieren.at" auf das Studium mit Behinderung ein. Wer Rat, Hilfe und Unterstützung benötigt, der kann die Arbeitsgemeinschaft UNIABILITY, die Anlaufstellen für behinderte Studierende oder die Psychologische Studentenberatung Österreich aufsuchen.
Der Wegweiser zu Studium an Uni und FH in Österreich, das Akademisches Portal Österreich und der FH-Guide zu FH-Studium und Fachhochschulen dienen der Recherche nach Hochschulen. Für Informationen zu allen Studiengängen in Österreich bietet sich Easydegree mit der Studienberatung von Studenten für Studenten an.
Die Anzahl behinderter Studenten an Schweizer Universitäten, wie in Basel und Zürich, steigt, weil die Vorteile des gemeinsamen Studierens von behinderten und nicht behinderten Studenten mit zunehmender Erfahrung immer deutlicher werden. Trotz verbesserter Rahmenbedingungen gibt es leider noch viele Hindernisse, die aus dem Weg geräumt werden müssen, um behinderten Menschen und bestehenden Richtlinien der Vereinten Nationen gerecht zu werden. Was im Übrigen auch auf Deutschland und Österreich übertragbar ist. Neben den grundsätzlichen Informationen der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) "Studieren in der Schweiz" sind auf den Seiten der Hochschulen behindertenspezifische Informationen zu finden. Zudem helfen die Beratungsstellen der Hochschulen für Menschen mit Behinderung weiter, die auf der Uniability Startseite verlinkt sind.
Wer auf der Suche nach Schweizer Hochschulen oder Fachhochschulen ist, der kann die Linkliste der Schweizerischen Universitätskonferenz nutzen, die Homepages der Universitäten über die Seite der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) besuchen, unter "Fachhochschulen.net" nach Schweizer Fachhochschulen suchen oder sein Glück bei SWITCH, dem Internetportal für Lesen, Bildung und weitere Dienste versuchen.
Bei Problemen und Informationslücken in Sachen Sonderpädagogik, Behindertenpädagogik oder Integrationspädagogik vermitteln auch Vereine, Verbände und Hilfsorganisationen zwischen Schulen, Hochschulen und behinderten Studenten.
Studienfinanzierung
Wer sich mit dem Gedanken eines Studiums trägt, der beschäftigt sich häufig mit Fragen der Finanzierung. Lebensunterhalt, Studiengebühren und Studienmaterialien müssen finanziert werden. Die grundlegenden Informationen zu den Studiengebühren in Deutschland, den Studiengebühren in Österreich oder den Studiengebühren in der Schweiz bieten den Einstieg in dieses Thema. Außerdem wartet eine Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten darauf, erkundet zu werden. Wie zum Beispiel:
Das Stipendium ist zwar die beste Möglichkeit der Studienfinanzierung, jedoch erhalten die wenigsten Studenten ein Stipendium, da Stipendien an Begabung, Hochbegabung und bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind, die von Träger zu Träger unterschiedlich sein können. Hier einige wesentliche Informationsquellen zum Stipendium für Menschen mit Behinderung. Die Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Behinderung und Studium e. V., die sich mit Stipendien für behinderte Studenten befasst und der Stipendienlotse vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der bei der Suche nach einem Stipendium die Angabe von Zielgruppen ermöglicht, wie etwa Menschen mit Behinderung.
Zur Studienfinanzierung dient in erster Linie das BAföG, womit sich auch das Deutsche Studentenwerk auseinander setzt und auf die bei Behinderung zu beachtenden Punkte eingeht. Informationen zu Studienfinanzierung und BAföG existieren zu Hauf. Deshalb hier nur die Informationen von der obersten Stelle, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, über das neue BAföG. Wer ungefähre Zahlen, Werte benötigt, der kann zur Berechnung den BAföG-Rechner nutzen.
Zusätzlich zum BAföG kann ein Studienkredit, ein Bildungskredit zur Deckung der laufenden Kosten aufgenommen werden. Das Bundesverwaltungsamt, das BVA im Internet geht auf den Bildungskredit und die finanzielle Förderung bei Ausbildung und Studium ein. Der Studienkredit Vergleich berücksichtigt die Werte und Konditionen verschiedener Banken in Bezug auf Studienkredite, Bildungskredite.
In Österreich sind es die Infoblätter des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, die sich auf Studienbeihilfen und Studierende mit Behinderung beziehen. Die Übersicht der Infoblätter beinhaltet weitere Punkte der Studienfinanzierung.
- Vorteile - Welche „Vorteile“ versuchen die Nachteile meiner Schwerbehinderung auszugleichen?
- Rechte/Gesetze - Welche Rechte stehen mir per Gesetz zu?
- Wissen/Literatur - Wo finde ich Informationen und Bücher zu meiner Behinderung?